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intelligent & individuell

Spitzenwerte ohne Spitzen

Energiekosten mit intelligentem Peak Shaving sparen

Stromerzeuger berechnen das Bereitstellungsentgelt für Industriekunden unter der Prämisse, dass der Abnehmer immer unter der vertraglich vereinbarten Höchstmenge bleibt. Überschreitet er den Grenzwert auch nur für kurze Zeit, passt der Erzeuger das Entgelt für die komplette Vertragslaufzeit an, was sehr teuer sein kann. Das Konzept um solche Spitzen zu vermeiden nennt man „Peak Shaving“. Die Lastspitzen werden entweder zeitlich versetzt in eine Phase mit geringerem Verbrauch verschoben oder durch alternative Energiequellen abgedeckt.

Den meisten Unternehmen ist die Abhängigkeit der Kosten von Lastspitzen bewusst, doch der Stromverbrauch eines industriellen Betriebs lässt sich nur in Maßen anpassen, vor allem nicht auf die Schnelle. Um eine Reaktion innerhalb des 15-Minuten-Intervalls umzusetzen, müssen automatisierte Systeme eingesetzt werden. Inzwischen wissen viele Firmen aufgrund eines Energiemanagementsystems (EnMS) sehr genau, wie ihr Verbrauch aussieht. Sie haben bereits in vielen Fällen die Möglichkeit auf diese Verbraucher einzuwirken, wenn das mit dem laufenden Prozess vereinbar ist. So lassen sich beispielsweise Beleuchtungselemente in Lagerhallen vorübergehend abschalten oder dimmen, falls gerade keine Warenbewegung stattfindet, oder die dunklen Bereiche durch mobile Beleuchtungskörper erhellt werden. Weitere kurzzeitig verzichtbare Lasten sind beispielsweise Klimageräte oder Produktionsanlagen, die ohne Zeit- und Materialverlust herauf- und heruntergefahren werden können. Dieses so genannte Load Shedding ist ein Weg, um die Last schnell abzusenken, falls die Abnahme bedrohlich nahe an die vereinbarte Grenze heranrückt.

Der zweite Weg ist es, Energie aus anderen Quellen wie Dieselgeneratoren oder Photovoltaik-Anlagen zu beziehen. Einfacher und vor allem sicherer wird Peak Shaving mit einer speziell darauf abgestimmten USV-Lösung. Wöhrle bietet unterbrechungsfreie Stromversorgungen an, mit denen Peak Shaving komfortabel und sicher möglich ist. Steigt der Stromverbrauch aus dem öffentlichen Netz über einen definierten Schwellwert, wird die Last durch die Akkus der USV versorgt. Die Lösung von Wöhrle Stromversorgungssysteme nutzt dynamisch mehrere Energiequellen durch ein „Source Sharing“ genanntes Verfahren. Die Last kann komplett durch die USVs versorgt werden oder ihre Energie vollständig vom Elektrizitätswerk erhalten oder eine beliebige Mischung der Energiequellen nutzen.

Wird hierbei der Akku beispielsweise nur zu 60% entladen, bleibt die Schutzwirkung der USVs erhalten, es stehen nach wie vor 40% Akkukapazität für einen Stromausfall zur Verfügung. Diesen Vorteil können andere Peak-Shaving-Methoden nicht bieten. Darüber hinaus konditioniert die USV auch die Eingangsspannung, selbst wenn sie die Last nicht versorgt. Sie filtert Störungen und gleicht Über- oder Unterspannungen aus.

Peak Shaving ist kein neues Konzept, aber eines, dessen Bedeutung in Zukunft zunehmen wird. Nach den Erfahrungen von Wöhrle Stromversorgungssysteme amortisiert sich Peak Shaving schon bei mittelgroßen Systemen mit einigen MW Last innerhalb von zwei bis drei Jahren. Weil die Strafen für Grenzwertüberschreitung in Zukunft eher steigen werden, ist mit einer noch schnelleren Rentabilität zu rechnen.


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