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Entscheidungsfreiheit: USV-Anlage mit Gleich- und Wechselspannungsausgang

Viele Anwendungen nutzen Gleichstrom als Betriebsspannung. Dazu gehören industrielle Steuerungen mit 24V ebenso wie der Telekommunikationsbereich, wo üblicherweise 48V verwendet werden. Auch 110V und 220V sind in der Mittelspannung häufig anzutreffen. Die Verbraucher werden, wenn sie kritische Aufgaben erfüllen, mittels USV abgesichert. In der Regel ist dafür eine Zentralbatterieanlage verantwortlich. Doch was, wenn auch noch einige Verbraucher wie PCs mit klassischer 230V Wechselspannung dazukommen? Bislang musste dafür eine separate USV beschafft, installiert und überwacht werden. Durch das Wöhrle Kombisystem mit einschubmodularen Gleich- und Wechselrichtern werden solche Lasten Teil der Gesamt-USV-Anlage.

Mit dem einschubmodularen USV-System können Kunden sowohl ihre DC-Verbraucher schützen, als auch zusätzliche Wechselspannungslasten absichern. Die Eingangsspannung ist 230V AC, Gleichrichtermodule formen sie zur gewünschten Gleichspannung mit 24V, 48V, 110V oder 220V um. Pro Modul beträgt die Leistung– je nach Modultyp und Ausgangsspannung – zwischen 400 und 4.400 Watt. Die Akkus sind über den Gleichspannungszweig an die USV angebunden. Modulare Wechselrichter nutzen die Gleichspannung oder die Netzspannung als Eingang und formen daraus 230 bzw. 400 Volt Wechselspannung für zusätzliche Verbraucher. Wie viel Leistung für den Gleich- und für den Wechselspannungszweig zur Verfügung steht, legt der Kunde je nach Anforderung fest. Bedient und verwaltet werden beide Zweige über eine gemeinsame Schnittstelle: Entweder über das hochauflösende 4,3“ Touch-Display am 19“ Einschubrahmen oder über die CAN-Bus-, USB- oder Ethernet-Schnittstelle. Die Steuerungssoftware kontrolliert Ausgangsspannung, Ladeerhaltungsspannung, Starkladespannung mit und ohne Temperaturkompensation und alle weiteren Parameter sowie die Alarmierung.

Für DC- und AC-Zweig gelten die gleichen industrietauglichen Rahmenparameter. Die Module sind im laufenden Betrieb tauschbar (Hot-Swappable) und führen dadurch zu einer sehr kurzen Mean-Time-To-Repair (MTTR). Redundante Konfigurationen mit N+1 oder N+N werden unterstützt. Auch der Einsatz in den USA oder anderen Ländern mit abweichender Stromversorgung ist möglich. Dort können die Module zum Beispiel zwischen zwei Leitern mit 208V AC sowie 60 Hz Frequenz versorgt werden. Jedes Modul ist mit Ein- und Ausgangssicherung versehen und mit einem teilweise im Feld auswechselbaren MOV gegen Überspannungen geschützt. Sofern Lüfter zur Kühlung eingesetzt werden, sind diese geregelt und im Feld austauschbar. Ein Energiesparmodus hilft dabei, die Betriebskosten niedrig zu halten und gewährleistet trotzdem hohe Verfügbarkeit. So spart die Einschubmodulare AC-DC/AC USV-Anlage von Wöhrle doppelt: Weil eine USV-Anlage für Gleich- und für Wechselstromlasten ausreicht und durch hohe Energieeffizienz während des Betriebs.


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